Wechsel von Q6600 auf Core i7-2600K

Nach langem überlegen ob es denn notwendig ist mein System zu erneuern hab ich es dann letztendlich doch gemacht. Dabei wollte ich allerdings nicht mehr als 500€ ausgeben. Was auch gut reicht wenn man nur die notwendigsten Komponenten austausch. Habe mir sogar ein AsRock Mainboard gekauft obwohl ich dieser Marke schon mehrfach abgeschworen habe...

Vor etwa einem Monat hab ich mein System erneuert. Vom Q6600 zum Core i7-2600K. Was hats gebracht?

Ausgetauscht habe ich Mainboard, CPU, Arbeitsspeicher und CPU Kühler. Geblieben sind Gehäuse, Netzteil, Festplatten, Grafikkarte (ATI 6870), Soundblaster und DVD-Laufwerk.

Einkaufliste:



Übertaktet habe ich das System nicht. Auch wenn die Einkaufsliste das vermuten lässt. Nein, aber ich wollte die optionale Möglichkeit dafür haben. Sollte mal die Leistung in zukunft nicht reichen, kann man mit diesen Komponenten mehr Leistung raus holen. Der Mugen 3 hat auserdem den Grund des "Schallschutzes". Ich gehöre zu den Anwendern wo der Computer möglichs leise Arbeiten soll.

Was gibt es du den Komponenten zu sagen? Das Mainboard von AsRock hat mich positiv überrascht. Die Verarbeitung, Schnittstellen, Stabilität, das Bios und der Preis haben es geschaft meine Meinung zu AsRock zu ändern. Die großen Kühlkörper auf dem Board und die Energieversorgung für Lüfter zeigen das das Board für Übertakten ausgelegt ist. z.B. gibt es für die CPU gleich zwei Lüfterschnittstellen. Zur CPU kann man nicht viel sagen. Wie immer schaut es gut Verarbeitet aus und auch der original Lüfter schaut gut aus. Jedoch kommt dieser nicht zum einsatz wegen dem Mugen 3 CPU Kühler. Der Mugen 3 ist kleiner als der Mugen 2. Die Lüfter sind identisch. Die Verarbeitung wirkt gut, die Befestigung ist fummelig mit seinen Schrauben. Da wahr Mugen 2 mit seinem Clipsystem besser. Die Arbeitsspeicher haben Kühlkörper drauf. Die doch recht hoch sind. Daher konnte ich beim Muggen 3 den Lüfter nicht zum Blasen montieren. Der Lüfter stößt unten an die RAMs. Daher musste ich ihn so montieren das er saugt. Aus der Vergangenheit weis ich das das gegen blasen eines Kühlkörpers eine bessere Kühlfunktion hat als das Luft ansaugen. Das schöne ist trotzdem das die CPU bei Idle bei etwa 40°C liegt bei minimaler Lüfterdrehzahl. Bei Lasst kommt die CPU Temperatur bis zu 62°C. Mit anderen worten der Mugen 3 Kühlt ganz gut bei guter Geräuschtkullise. Denn man hört den Lüfter nicht, auch unter lasst ist er unhörbar.

Schnell wurde klar das die CPU däutlich schneller ist. Zumindestens beim Rendern. Auch die Grafikkarte wurde anscheint von der Q6600 ausgebremst.

Cinebench 11.5 Ergebnisse:

  • Q6600, 8GB Ram, Ati 6870
  • OpenGL: 28.82 BpS
  • CPU:1.77 Punkte
  • Core i7, 16GB Ram, Ati 6870
  • OpenGL: 71.25 BpS
  • CPU: 6.83 Punkte

Diese Benchmark Ergebnisse zeigen vorallem bei den OpenGL vergleichswerten das die neue CPU der Ati 6870 gut getahn hat. Mit etwas mehr als das doppelte kann die Ati seine Leistung auspielen. Bei der CPU Messung ist es sogar über dreimal schneller. Und auch Gefühlt ist es unglaublich wieviel schneller der Core i7 beim Rendern arbeitet. Was sich vorallem in der kurzen Renderzeit wiederpsiegelt. Bei Spielen merkt man vorallem bei sehr aktuellen Spielen wie Crysis 2 oder BF3 einen FPS schub. Bei älteren Spielen wie Crysis 1 oder GTA4 hab ich nicht soviel unterschied gemerkt. Jedoch muss ich dazu sagen das ich bis auf BF3 nicht gemessen habe. Crysis 1 + 2 und GTA4 sind Subjektiv von mir so empfunden worden. Sicherlich wird Crysis 1 besser laufen. Jedoch merkt man den Leistungsunterschied mehr bei den aktuellen Spielen.

Fazit:

Ein Upgrade des Systems lohnt sich vorallem für Grafiker und Spieler. Da die neue CPU auch die Leistung der Grafikkarte ausnutzen kann. Der Q6600 ist immernoch eine ausgezeichnete CPU. Wenn man nur ab und zu Spielt und nicht die Leistung unbedingt braucht lohnt sich das Upgrade nicht. Da auch der Q6600 unter Windows 7 und den meisten Spielen wunderbar zurecht kommt waere ein Upgrade sinnlos. Wer jedoch viel Rendert, und mit viel meine ich viel und nicht einmal die Woche für den ist die CPU sehr interessant. Für Spieler ist diese CPU nur bedingt gut. Hier waere ein Core i5 besser. Der Core i7 richtet sich vorallem an die die keine Kompromisse eingehen möchten. Die einen Allround PC möchten. Für mich Persönlich hat sich das Upgrade auch nur bedingt gelohnt. Klar geht alles schneller und ich hab eine ganze weile Ruhe. Jedoch hats auch 500€ gekostet. Ein Positiver neben effeckt ist das das System im Idle etwa 100Watt weniger Strom saugt. Für Leute die viel am PC arbeiten lohnt es sich. Für alle anderen eher nicht.

1 Kommentar

Linear

  • Sebastian  
    Jop die 100W könnte man auf der Stromrechnung merken. Wenn dein Rechner, wie meiner mind. 8 Stunden am Tag läuft rechnet sich das schnell. Vom i5 gibt es Version die Stromsparend ist, kostet nicht wirklich mehr als die normalen, verbraucht aber nur etwa die hälfte. Könnte in ein paar Wochen vieleicht mein neues System werden ;)

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